SOLARENERGIE

Scheint bei uns überhaupt genug Sonne?

Fälschlicherweise glauben viele, dass der Energieertrag durch die Sonneneinstrahlung in Österreich zu gering ist, um ein wirtschaftliches Betreiben einer Solaranlage zu garantieren. Dabei strahlt die Sonne
binnen drei Stunden (!) die gleiche Menge Energie auf die Erde, wie
pro Jahr von der gesamten Erdbevölkerung verbraucht wird.

In Österreich liegt die durchschnittliche Sonneneinstrahlung bei rund 1.100 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Die höher gelegenen Gebiete erreichen sogar Werte über 1.400 kWh/m2a. Damit ist genügend Sonneneinstrahlung auch in Österreich vorhanden, um Solaranlagen effizient zu betreiben.

85% der Jahreseinstrahlung erreichen uns zwischen März und Oktober. Wird diese Sonneneinstrahlung eingefangen, erwärmt sie für mindestens acht Monate im Jahr das Brauchwasser auf 60° C. In der restlichen Zeit muss z.B. mit der Zentralheizung zugeheizt werden. Immerhin können damit aber rund 70% des gesamten Warmwasserbedarfs eines Haushalts abgedeckt werden.

Des weiteren kann bei vielseitiger Auslegung auch die Solarenergie bei Heizungsunterstützung verwendet werden.
Die spezifische Nutzwärme der Solarenergie beträgt durchschnittlich 250 - 400 kWh pro m2 Kollektorfläche pro Jahr.

 SOLARKOLLEKTOREN

 Auf Dach Kollektor

Der Aufdach-Flachkollektor ist die einfachste und kostengünstigste Variante. Sie eignet sich auch für die Selbstmontage. Die Dachfläche bleibt unter den Kollektoren voll erhalten.

Alternativ zu Flachkollektoren gibt es auch Vakuumkollektoren. Sie
bieten einen höhere Effizienz vor allem auch bei tiefen
Außentemperaturen und funktionieren schon bei geringer Sonneneinstrahlung, sind aber in der Anschaffung teuer.

 

 

In Dach Kollektor

Der In-Dach-Kollektor ist etwas aufwendiger aber architektonisch
schöner als der Auf-Dach-Kollektor. Er bietet sich vor allem bei
Neubauten an, da man gleichzeitig die Dachziegel in diesem Bereich einspart. Die Kollektoren werden auf die Dachlatten geschraubt und decken die Dachfläche ab. Ein spezieller Rahmen integriert die
Kollektoren in die Dachhaut.

 

 

 

Frei Aufstellung

Sonnenkollektoren können mit einem Montagegestell aus Aluminium
auch auf Flachdächern, an Hauswänden oder frei im Garten aufgestellt werden. Den Aufstellungswinkel können Sie variieren.

 

 

 

 

Fassadenkollektoren

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit die Kollektoren in die Hausfassade zu integrieren.

 

 

 

 

 

 

ANWENDUNGEN

Zum modernen Wohnen gehört heute eine komfortable Einrichtung
ebenso wie eine umweltschonende und effiziente Heizung. Mit Solaranlagen holt man sich dazu die Sonne direkt ins Bad und in den Wohnraum. Duschen, baden und Heizen fast zum Nulltarif sind über Jahrzehnte hinweg gesichert. Noch dazu mit reinem Gewissen, da die Energie direkt von der Sonne kommt, denn Sonnen - energie haben wir genug.


Die Warmwasseranlage

Der einfachste Solaranlagentyp liefert warmes Wasser für Küche und
Bad. Übers Jahr kommen rund 70% von der Sonne, der Rest vom Heizkessel.

Für die Dimensionierung wird oft eine Faustregel verwendet: Pro, in
Ihrem Haushalt lebender Person wird mit 1,5 bis 2 m2 Kollektorfläche gerechnet. Pro Person sollten etwa 100 Liter Speicher gerechnet
werden. Die Lebensdauer der Solaranlage liegt bei mindestens
25 Jahren. Sie sollten daher bei der Dimensionierung der Anlage
langfristig planen.

Für einen Vier-Personen-Haushalt genügen fünf bis sechs Quadratmeter Flachkollektoren oder vier Quadratmeter Vakuumröhrenkollektoren in Verbindung mit einem 300 bis 400 Liter Warmwasserspeicher. In
ihrer Lebensdauer von mindestens 25 Jahren spart die Solaranlage rund 60.000 kWh und 25 Tonnen CO2-Emissionen ein. Darüber hinaus verlängert sie die Lebensdauer des Heizkessels, da dieser im Sommer nicht mehr betrieben werden muss.


Heizen mit der Sonne

Solaranlagen für Warmwasser und Raumheizung versorgen im Frühjahr und Herbst das Haus mit Wärme und unterstützen im Winter den Heizkessel. Das spart Kosten, Brennstoff und Emissionen! Dabei wird
die Solaranlage mit dem Heizkessel und einem speziellen Solar-Pufferspeicher mit Schicht-Ladung kombiniert. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus von 130 Quadratmeter Wohnfläche werden dafür ca. 15 bis 20 Quadratmeter Kollektorfläche und ein Solarspeicher von 1.000 bis 1.500 Liter Volumen benötigt. In ihrer Lebensdauer von 25 Jahren spart die Solaranlage 120.000 kWh und 50 Tonnen CO2-Emissionen ein. Bei richtiger Auslegung können 30% des Jahresenergiebedarfs eines Einfamilienhauses durch Solarenergie abgedeckt werden.

Solaranlagen, die neben der Warmwassererwärmung auch die Raumheizung versorgen, eignen sich hervorragend zur sommerlichen Beheizung des Swimmingpools.

 

Warmwasseranlage und Schwimmbadaufheizung

Da gerade in der warmen Jahreszeit viel Sonne zur Verfügung steht, eignet sich die Nutzung von Solarenergie für Warmwasser in
Kombination mit Schwimmbeckenaufheizung besonders gut.

Planung


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